Archiv für Oktober 2009
Wer viel Fotografiert muss auch viele Bilder bearbeiten und verwalten. Programme für den professionellen Einsatz, wie Adobes Photoshop oder Gimp, sind für schnelles Bearbeiten von Fotos oft weniger gut geeignet oder haben hohe Lizenzkosten. Wer schnell eine große Anzahl an Bildern bearbeiten möchte, sollte Picasa einmal ausprobieren. Es wird kostenlos von Google angeboten.
Bilder-Verwaltung mit Picasa
Das Programm scannt automatisch ausgewählte Verzeichnisse nach neue Bildern und listet diese in Verzeichnissen auf. Dort besteht dann die Möglichkeit verschiedene Tags zu den Bildern zu vergeben, nach denen man dann mit Picasa suchen kann. Außderdem lassen sich Geo-Tags vergeben, so dass man auch nach Jahren noch weiß, wo diese Bilder aufgenommen wurden. Da leider nicht jedes Foto gelingt, kann man ausgewählte Bilder in einem Album zusammenstellen.
Bilder im Internet veröffentlichen
Wer seine Bilder auch mit Freunden teilen möchte, kann diese mit einem Account bei Google ins Internet hochladen. Dort steht ein gewisser Speicherplatz für eigene Bilder zur Verfügung. Diese können dort öffentlich gemacht werden, so dass jeder die eigenen Bilder betrachten kann. Wer dies nicht möchte, kann sie auch nur ausgewählten Personen zur Verfügung stellen. Wenn diese auch einen Account haben, können sie dafür frei gegeben werden. Für Personen, die nicht bei Google Picasa angemeldet sind, besteht die Möglichkeit sich einen Link generieren zu lassen, der dann per E-Mail verschickt werden kann. Mit diesem haben auch Freunde Zugriff auf die Bilder, die dort nicht registriert sind.
Bilder mit Picasa bearbeiten
Besonders komfortabel ist die Bearbeitung der Bilder mit Picasa. Es stell verschiedene, häufig genutze Funktionen zur Verfügung. Folgende Möglichkeiten hat man für die Bearbeitung:
- Zuschneiden (für den perfekten Ausschnitt)
- Neigen (falls die Kamera nicht ganz gerade gehalten wurde)
- Rote Augen entfernen
- Farbwert- und Kontrast-Anpassungen auf gut Glück
- Auto-Kontrast
- Auto-Farbwert
- Retouchieren
- Text einfügen
- Aufhellen
Damit lassen sich die meisten Bearbeitungen an Bildern vornehmen. Der “Auf gut Glück”-Button wird vermutlich am häufigsten benutzt, da er sehr gute Ergebnisse erziehlt. Leider kann man den Kontrast und die Farbwerte nicht manuell bearbeiten, was besonders schade ist.
Lange Zeit war Microsofts Internet Explorer der am meisten genutzte Browser im World-Wide-Web. Seit 2002 entwickelt das Mozilla Projekt an dem alternativen Browser Firefox, der inzwischen in der Version 3.5.3 für Windows verfügbar ist. Seine Funktionalität ist hervorragend durch sein Plugin-System erweiterbar. Besonders beliebt sind Erweiterungen, die Werbung blockieren, aber auch Hilfreiche Tools für Webentwickler sind verfügbar.

Besonders praktisch ist die Portable Version von Firefox. Durch die Installation auf einen USB-Stick kann man den Browser überall in der gleichen Konfiguration starten und hat seine privaten Lesezeichen überall dabei.
Genau so wie auch der Internet Explorer unterstütz er Tab-Browsing. Dies bedeutet, dass Seiten nicht mehr in eigenen Fenstern geöffnet sind, sondern in einem Fenster in verschiedenen Tabs. Dies macht den Wechsel zwischen einzelnen Seiten einfacher und man behält einen guten Überblick. Firefox unterstütz RSS-Feeds, die bequem in die Lesezeichen-Symbolleiste integriert werden können.
Wer eine hervorragende Alternative zu den Browsern sucht, die standardmäßig mit dem Betriebssystem ausgeliefert werden, sollte auf jeden Fall mal einen Blick darauf werfen. Firefox kann kostenlos unter Mozilla.com heruntergeladen werden und steht sowohl für Windows, Linux und Mac OS X zur Verfügung. Auch Plugins und Themes für Firefox, sowie Mozillas E-Mail Client Thunderbird, sind auf dieser Seite zu finden.
Für das Abspielen von DVDs, AVI-Filmen und Musik muss man nicht unbedingt einen kostenpflichtigen Player erwerben. Ein besonders Leistungsstarkes Open-Source Programm ist der VLC Media-Player, der nahezu jedes Medien-Format abspielt. Er ist sowohl für Windows, Linux, Mac OS X als auch BeOS erhältlicht und kann auf www.videolan.org heruntergeladen werden.
Der VLC Media-Player unterstützt folgende Medien:
- DVD Video
- Video CD (VCD)
- SVCD
- Audio-CD
- DVB
- HTTP / FTP
- UDP Multicast und Unicast
Es werden von ihm folgende Datei-Formate unterstützt:
- MPEG
- MP4 / MOV / 3GP
- AVI
- OGG
- Real
- FLV
- WAV
Der Media-Player unterstützt nahezu jedes Video-Format:
- DIVX (1 / 2 / 3)
- MPEG-1 / 2
- MPEG-4
- H.261 , H.263, H.264
- WMV
- Real Video
Der VLC Media-Player lässt sich auch von ungeübten Benutzern sehr leicht installieren und ist äußerst intuitiv zu bedienen.

Die Bedienoberfläche des VLC
Mit ihm lassen sich sehr leicht Wiedergabelisten erstellen und bearbeiten, so dass man seine Lieblingsmusik beliebig zusammenstellen kann. Seine Stärken liegen jedoch beim Abspielen von Video-Formaten. So ist es unter anderem möglich ISO Dateien (Images von CDs und DVDs) direkt abzuspielen.
Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass dieser Player nahezu jedes Format abspielen kann. Der VLC Media Player ist intuitiv zu bedienen und wird ständig weiter entwickelt. Gegenüber kostenpflichtigen Playern ist er eine sehr gute Alternative.