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Wem das in Windows integrierte Brennprogramm nicht aus reicht oder gefällt, muss nicht unbedingt Geld in teuere Software investieren. Sicherlich gibt es günstige Versionen bekannter Brennprogramme, allerdings leisten diese meist nicht wesentlich mehr.
Eine gute Alternative hierzu ist das kostenlose Brennprogramm CDBurnerXP. Es kann kostenlos auf der Herstellerseite herunter geladen werden. Die Installation ist denkbar einfach.

CDBurnerXP unterstützt folgende Betriebssysteme
- Windows 2000
- Windows XP
- Windows 2003 Server
- Windows Vista
- Windows 2008 Server
- Windows 7
Neben den gebräuchlichen 32-Bit Versionen werden auch 64-Bit Versionen von diesem Brennprogramm unterstützt.
Die Funktionen von CDBurnerXP im Überblick
Das kostenlose Programm brennt neben CDs und DVDs auch Blu-Rays und HD-DVDs. Mit CDBurnerXP können sowohl ISO-Images (Abbild-Dateien von CDs oder DVDs) erstellt als auch gebrannt werden. Auch andere Image-Formate können bequem in ISO umgewandelt werden.
Von CDBurnerXP werden folgende Medien unterstützt:
- CD-R
- CD-RW
- DVD+R
- DVD-R
- DVD+RW
- DVD-RW
- DVD-RAM
- HD-DVD
- BD
Neben Daten-Disk können mit CDBurnerXP auch MP3-CDs oder bootfähige Medien erstellt werden. Auch Kopien von CDs und DVDs können gebrannt werden, selbstverständlich aber nur Medien, die keinen Kopierschutz besitzen.
Fazit:
Das kostenlose CDBurnerXP ist eine sehr gute Alternative zum kostenpflichtigen Brennprogrammen, da es einen Großteil der Funktionen auch unterstützt. Gegenüber dem Windows eigenen Brennprogramm bietet es jedoch wesentlich mehr Funktionen, Komfort und eine einfachere Benutzung.
Wer also mit dem Gedanken spielt sich ein kostenpflichtiges Brennprogramm zu kaufen, sollte vorher einmal CDBurnerXP aus zu probieren. Sollte es nicht gefallen, lässt es sich einfach deinstallieren.
Wer viel Fotografiert muss auch viele Bilder bearbeiten und verwalten. Programme für den professionellen Einsatz, wie Adobes Photoshop oder Gimp, sind für schnelles Bearbeiten von Fotos oft weniger gut geeignet oder haben hohe Lizenzkosten. Wer schnell eine große Anzahl an Bildern bearbeiten möchte, sollte Picasa einmal ausprobieren. Es wird kostenlos von Google angeboten.
Bilder-Verwaltung mit Picasa
Das Programm scannt automatisch ausgewählte Verzeichnisse nach neue Bildern und listet diese in Verzeichnissen auf. Dort besteht dann die Möglichkeit verschiedene Tags zu den Bildern zu vergeben, nach denen man dann mit Picasa suchen kann. Außderdem lassen sich Geo-Tags vergeben, so dass man auch nach Jahren noch weiß, wo diese Bilder aufgenommen wurden. Da leider nicht jedes Foto gelingt, kann man ausgewählte Bilder in einem Album zusammenstellen.
Bilder im Internet veröffentlichen
Wer seine Bilder auch mit Freunden teilen möchte, kann diese mit einem Account bei Google ins Internet hochladen. Dort steht ein gewisser Speicherplatz für eigene Bilder zur Verfügung. Diese können dort öffentlich gemacht werden, so dass jeder die eigenen Bilder betrachten kann. Wer dies nicht möchte, kann sie auch nur ausgewählten Personen zur Verfügung stellen. Wenn diese auch einen Account haben, können sie dafür frei gegeben werden. Für Personen, die nicht bei Google Picasa angemeldet sind, besteht die Möglichkeit sich einen Link generieren zu lassen, der dann per E-Mail verschickt werden kann. Mit diesem haben auch Freunde Zugriff auf die Bilder, die dort nicht registriert sind.
Bilder mit Picasa bearbeiten
Besonders komfortabel ist die Bearbeitung der Bilder mit Picasa. Es stell verschiedene, häufig genutze Funktionen zur Verfügung. Folgende Möglichkeiten hat man für die Bearbeitung:
- Zuschneiden (für den perfekten Ausschnitt)
- Neigen (falls die Kamera nicht ganz gerade gehalten wurde)
- Rote Augen entfernen
- Farbwert- und Kontrast-Anpassungen auf gut Glück
- Auto-Kontrast
- Auto-Farbwert
- Retouchieren
- Text einfügen
- Aufhellen
Damit lassen sich die meisten Bearbeitungen an Bildern vornehmen. Der “Auf gut Glück”-Button wird vermutlich am häufigsten benutzt, da er sehr gute Ergebnisse erziehlt. Leider kann man den Kontrast und die Farbwerte nicht manuell bearbeiten, was besonders schade ist.
Für das Abspielen von DVDs, AVI-Filmen und Musik muss man nicht unbedingt einen kostenpflichtigen Player erwerben. Ein besonders Leistungsstarkes Open-Source Programm ist der VLC Media-Player, der nahezu jedes Medien-Format abspielt. Er ist sowohl für Windows, Linux, Mac OS X als auch BeOS erhältlicht und kann auf www.videolan.org heruntergeladen werden.
Der VLC Media-Player unterstützt folgende Medien:
- DVD Video
- Video CD (VCD)
- SVCD
- Audio-CD
- DVB
- HTTP / FTP
- UDP Multicast und Unicast
Es werden von ihm folgende Datei-Formate unterstützt:
- MPEG
- MP4 / MOV / 3GP
- AVI
- OGG
- Real
- FLV
- WAV
Der Media-Player unterstützt nahezu jedes Video-Format:
- DIVX (1 / 2 / 3)
- MPEG-1 / 2
- MPEG-4
- H.261 , H.263, H.264
- WMV
- Real Video
Der VLC Media-Player lässt sich auch von ungeübten Benutzern sehr leicht installieren und ist äußerst intuitiv zu bedienen.

Die Bedienoberfläche des VLC
Mit ihm lassen sich sehr leicht Wiedergabelisten erstellen und bearbeiten, so dass man seine Lieblingsmusik beliebig zusammenstellen kann. Seine Stärken liegen jedoch beim Abspielen von Video-Formaten. So ist es unter anderem möglich ISO Dateien (Images von CDs und DVDs) direkt abzuspielen.
Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass dieser Player nahezu jedes Format abspielen kann. Der VLC Media Player ist intuitiv zu bedienen und wird ständig weiter entwickelt. Gegenüber kostenpflichtigen Playern ist er eine sehr gute Alternative.